gesunder schlaf ist Übungssache

Gesunder Schlaf ist Übungssache ✔

Schlafhygiene. Damit meine ich nicht das allabendliche Waschen und Zähneputzen vor dem zu Bett gehen (obwohl das natürlich auch sehr wichtig ist). Schlafhygiene ist eine Reihe von Praktiken und Angewohnheiten die Ihnen helfen werden, gut zu schlafen und erholt aufzuwachen. Diese Praktiken sind unabhängig von dem Bett, in dem Sie schlafen. Aber natürlich ist auch die Wahl der richtigen Decken, Kissen und Bezüge wichtig. Und Bettwaren von Goldeck sind so konzipiert, dass sie Ihren erholsamen Schlaf unterstützen 😇

Warum Schlafhygiene?

Dr. Michael Thorpy ist Dozent für Neurologie am Albert Einstein College für Medizin sowie Direktor des Zentrums für Schlaf-Wach Störungen am Montefiore Medial Center in New York. Gesunder Schlaf ist sein täglich Brot. Er sagt: „Gute Schlafhygiene zu praktizieren hilft, bei Nacht gut zu schlafen und bei Tag wach und aufmerksam zu sein. Außerdem beugen Sie so der Entwicklung von Schlafstörungen vor.“ Die ersten Anzeichen für schlechte Schlafhygiene sind: Schlafstörungen und ständige Schläfrigkeit tagsüber. „Wenn Sie zu Schlafproblemen neigen, überdenken Sie Ihre Routinen“, sagt der Schlafdoktor.

Die mit Abstand wichtigste Regel für gute Schlafhygiene – und das wird jetzt allen Partyfüchsen und Wochenend-Langschläfern unter Ihnen eher nicht gefallen – ist, einen gleichmäßigen Schlafrhythmus einzuhalten. Sieben Tage die Woche! Es ist sehr wichtig, eine angemessene Zeit im Bett zu verbringen. Nicht zu lang, nicht zu kurz! Wie viele Stunden das sind, ist von Person zu Person unterschiedlich. Sind Sie tagsüber schläfrig? Dann sollten Sie mindestens acht Stunden im Bett verbringen. Haben Sie abends Schwierigkeiten beim Einschlafen? Versuchen Sie es mit sieben Stunden. Wichtig ist jedenfalls: Wenn Sie den Sweet Spot gefunden haben, müssen Sie dabei bleiben.

Mit Sachverstand ins Schlummerland 💤

Ein paar der folgenden Schlafhygiene Regeln kennen Sie vielleicht schon. Was alle gemeinsam haben ist, dass sie konsequent befolgt werden sollten. Eines ist aber zu beachten: Auch wenn Sie alle Praktiken befolgen, Verbesserung kommt nicht über Nacht, nur mit Zeit und Geduld.

KEINE Nickerchen tagsüber. Selbst wenn die Müdigkeit tief in den Knochen sitz, so zerbröseln Sie sich Ihren Schlafrhythmus.

Keine Stimulantien vor dem Schlafengehen. Nikotin, Alkohol und Koffein sind ein absolutes No No. Alkohol mag vielleicht beim Einschlafen helfen, aber im Laufe der Nacht verarbeitet und stört den Schlaf.

Sportliche Betätigung ist gut für den Schlaf. Ich meine nicht, dass Sie abends noch ein paar Kilometer laufen oder ins Fitnesscenter gehen sollten. Solche Übungen sind eher etwas für morgens oder nachmittags. Aber ein bisschen relaxte Bewegung wie zum Beispiel Yoga bereitet Ihren Körper auf die Nachtruhe vor.

Essen kurz vor Bettzeit? Lieber nicht. Große Malzeiten, Änderungen Ihrer Diät oder scharfe Gerichte beeinflussen den Schlaf negativ. Und nicht vergessen: Schokolade beinhaltet Koffein. 20 Milligramm pro 100 Gramm Milchschokolade.

Gerade im Winter, Sonne tanken! Denn die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin wird über Licht gesteuert und verzichtet man darauf, zerstört man den Schlaf-Wach Zyklus.

Bauen Sie sich eine entspannende Schlafroutine auf. Emotional aufwühlende Gespräche oder Situationen vermeiden Sie besser kurz vor dem Schlafengehen. Nehmen Sie Ihre Sorgen nicht mit ins Bett.

Das Bett = Schlafplatz! Mit nichts anderem sollten Sie ihr Bett assoziieren. Wenn Sie einen Film sehen oder ein Buch lesen möchten, besser nicht im Bett. Wenn Sie nicht einschlafen können, stehen Sie auf und machen Sie etwas anderes, bis Sie müde werden. Ganz ehrlich: Diese Angewohnheit, ist am schwersten zu brechen.

Sorgen Sie für eine angenehme Schlafumgebung. Ein komfortables Bett mit den richtigen Bettwaren ist genauso wichtig wie ein für Sie angenehm ausgestatteter Raum. Mit möglichst geringer Lichtverschmutzung.

 

Quelle: NFS