Person hält Smartphone in der Hand und tippt.

Smartphone im Bett? Wir haben die Antwort …

Ein wirklich umstrittenes Thema wenn es darum geht das Smartphone als seinen Bettgenossen mit ins Schlafzimmer zu nehmen. Viele mögen das als gar nicht so schlimm empfinden, wenn die tägliche Abendroutine mit Facebook, Instagram und Co. beginnt. Aber insgeheim wissen wir es: im Smartphone, da leben kleine Tierchen, die uns nachts überfallen und unserem Gehirn Energie saugen. Und genau deshalb, so erzählen wir es gerne, sind wir morgens nicht ausgeruht und stehen ungern auf.

Elektronischer Sonnenuntergang

Natürlich sind es keine kleinen Tierchen die uns den Schlaf rauben. In Wirklichkeit ist es die Strahlung, die unser Smartphone auch in der Nacht abgibt. Deshalb schlagen Experten vor, bereits eine Stunde vor dem Zubettgehen alle elektronischen Geräte im Schlafzimmer auszuschalten. Der elektronische Sonnenuntergang, so wird es von Experten genannt, ist hinsichtlich der Entwicklung des Schlafhormons Melatonin essentiell. Bei zu grellem Licht, wie beispielsweise dem Handy Display, kann die Ausschüttung des Hormons stark gehemmt sein.

Auch Dr. Hans-Günther Weeß betont in seinem Buch Die Schlaflose Gesellschaft (2017), dass die ständige Erreichbarkeit und der Informationsfluss im Internet, dementsprechend auch auf unserem Smartphone, bei vielen Menschen ein echter Schlafkiller ist.

Glauben Sie nicht? Dann hören Sie mal was die Stars dazu sagen …

Miranda Kerr, Model, Mutter und Ehefrau, weiß genau, wie wichtig es ist, das Handy wegzulegen und nicht mehr 100 Dinge auf einmal zu machen. Vor dem Gang ins Bett, schaltet Sie ihre Internetverbindung ab und nimmt das Handy gar nicht erst mit ins Schlafzimmer. Aber auch Berühmtheiten wie Ashton Kutcher, Maria Menounos oder Bill Maher und Jeff Weiner lassen ihr Smartphone lieber außerhalb des Schlafzimmers.

Da sollten wir uns doch alle ein Scheibchen abschneiden. Und genau deshalb haben wir einen Selbstversuch gestartet!

Das Goldeck Experiment

Ein Probeschlafen der etwas anderen Art hat auch eine unserer Mitarbeiterinnen gemacht: 30 Tage lang hatte das Smartphone Schlafzimmerverbot und sogar die Nachttischlampe und der heiß geliebte Radiowecker wurden aus dem Raum verbannt. Wie es ihr dabei ging? Das lesen Sie hier.

Unser Fazit

Tagsüber wollen wir unser Smartphone nicht missen. Aber nachts, da legen wir es nun gerne zur Seite. Und mit ‚zur Seite‘ meinen wir eigentlich einen anderen Raum. Zumindest aber schalten wir unser Smartphone auf Flugmodus. Damit in Zukunft nach dem elektronischen Sonnenuntergang auch in unseren Schlafzimmern erholsamer Schlaf auf uns wartet.