erholsamer Schlaf mit Decken, Kissen, Unterbetten und Bettwäsche von Goldeck Austria

Erholsamer Schlaf: Unser lebenslanger, mysteriöser Begleiter

Die einfachsten Fragen haben meist die kompliziertesten Antworten. Neulich, nachts: Ich liege, eingekuschelt in meine Goldeck-Bettdecke, die Knie angezogen und vertieft in meine neueste Obsession – die gesammelten Werke von Mary Shelley. Mit jeder weiteren Seite verflog die Zeit geradezu. Und ehe ich mich versah, war es drei Uhr morgens und meine schweren Augenlider sagten mir: Schlaf, Luna, schlaaaaf! Aber ich musste dringend weiterlesen. Wissen, was auf der nächsten Seite passiert!  Wieso muss ich überhaupt schlafen?

Ja, wieso überhaupt? Weshalb schlafen wir? Diese Frage sollte sich beantworten lassen, oder? Ich meine, schlafen ist etwas, dass wir alle seit Menschengedenken tun. Also sollte es wohl gut erforscht sein. Ha! Denkste!

Der Schlaf, das unbekannte Wesen

Die einzige Sicherheit, die ich in der Schlafforschung finden konnte ist, dass wir nicht mit Sicherheit wissen, warum wir schlafen. Es gibt zwar ein paar Hypothesen, ja sogar Theorien. Manche sind wahrscheinlicher als andere. Aber noch fehlt uns die Technik, um diese Theorien auch handfest zu überprüfen.

Zu den angeseheneren Theorien gehört ganz eindeutig jene, die Terrence Sejnowski und Alain Destexhe anno 2000 im Fachjournal Brain Research veröffentlicht haben. Sie festigte die lange gehegte Annahme, dass wir den Schlaf vor allem brauchen, um unsere Erinnerungen zu verarbeiten. Also um Dinge aus dem Kurzzeitgedächtnis zu nehmen und sie im Langzeitgedächtnis zu verankern. Sie konnten sogar chemische Prozesse in den Hirnen ihrer schlafenden Probanden nachweisen, die zeigen, wie sich unsere grauen Zellen neu organisieren. So etwas kann natürlich nicht passieren, wenn wir ständig neuen Reizen ausgesetzt sind. Deshalb: Schlaf.

Das Kissen wird in der Nacht zur „Waschmaschine“

Manche Forscher meinen, Schlaf gibt dem Hirn Gelegenheit, mal richtig zu putzen. Tags über bauen sich nämlich Chemikalien auf, die in größeren Mengen schädlich sein können. Wissenschaftler von der Uni Rochester konnten 2013 nachweisen, dass unsere Denkfabrik im Schlaf regelrecht ausgewaschen wird. Genauer gesagt: Der Level zerebraler Rückenmarksflüssigkeit steigt, womit Stoffe abgebaut werden, die sich tagsüber angestaut haben. . „Stellen Sie sich vor, sie haben eine Hausparty. Sie können entweder Ihre Gäste unterhalten oder aufräumen, aber nicht beides zur gleichen Zeit“, sagte Dr Maiken Nedergaard der BBC.

Eine andere Studie, 2008 in PLOS Biology veröffentlicht, versucht den Schlaf mit den täglichen Energieanforderungen des Körpers zu erklären. Natürliche Auslese könnte dafür gesorgt haben, dass sich Schlaf durchgesetzt hat, weil die Leistung von Tieren und die Verfügbarkeit von Beute von der Tageszeit abhängen. Doch selbst Autor Emmanuel Mignot räumt ein, dass seine Theorie noch Löcher hat. Sie erklärt zum Beispiel nicht den REM-Schlaf, der mit einem erhöhten Energieverbrauch einherschreitet.

Können wir nicht drüber schlafen?

Wie Sie sehen, gehen die Meinungen auseinander. Und das waren nur die drei zurzeit populärsten Theorien. Aber mir gefällt die Idee, dass sich unser Hirn jede Nacht neu organisiert, um Erinnerungen abzuspeichern. Das bringt mich vielleicht öfter dazu, auch richtig spannende Bücher etwas früher zur Seite zu legen. Damit ich mich in Zukunft richtig gut an das gerade gelesene erinnern kann. Und vielleicht vergesse ich morgen nicht, mir meine neue Goldeck Bettwäsche zu bestellen. Haben Sie die Farben gesehen? Passen doch perfekt zum Herbst, oder? 😉

Quelle: IFL Science